– Dreyer: Rheinland-Pfalz gut auf die Schweine Influenza vorbereitet

MAINZ „Derzeit besteht kein Grund zur Besorgnis. Die zuständigen Behörden arbeiten auf Bundes- und Landesebene eng zusammen. Die rheinland-pfälzischen Behörden sind gut vorbereitet. Mit den notwendigen Maßnahmen, vor allem im Flugverkehr, wird einem Ausbreiten des Virus in Europa vorgebeugt. Oberstes Ziel ist es derzeit, das Auftreten der Krankheit so früh wie möglich zu erkennen und ein Ausbreiten zu verhindern“, so Gesundheitsministerin Dreyer. „Als wichtige Schutzmaßnahme sollten jedoch Menschen, die sich in den letzten acht Tagen in Mexiko aufgehalten haben, bei grippeähnlichen Anzeichen oder Fieber umgehend ihren Hausarzt aufsuchen.“

Das neue Virus ist offenbar von Mensch zu Mensch übertragbar. Niemand kann sich durch den Verzehr von Schweineprodukten anstecken, sondern nur durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Menschen. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit beträgt, soweit bekannt, etwa 3 bis 5 Tage. Auch vor Ausbruch der Symptome besteht bereits Ansteckungsgefahr.

Die bestätigten Schweine-Influenzafälle beim Menschen ausserhalb Mexikos sind hauptsächlich in den USA und Kanada aufgetreten. Ein Fall wird aus Spanien gemeldet. Die ausserhalb Mexikos aufgetreten Fälle zeigen jedoch einen milden Verlauf und sind bislang ohne Komplikationen geblieben. In Deutschland wurde das Virus bisher noch nicht nachgewiesen, es gibt aber mehrere Verdachtsfälle.

In Europa steht jetzt die Intensivierung der Überwachung im Vordergrund, hier vor allem bei Flugrückkehrern aus Mexiko. Seit Freitag Nachmittag sind die rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter, die für die Flughäfen Hahn und Zweibrücken zuständig sind, über die erforderlichen Maßnahmen informiert worden. Bereits gestern hat das Bundesverkehrsministerium allen Fluggesellschaften, die von Mexiko nach Europa fliegen, ein mit den Ländern abgestimmtes Merkblatt für Passagiere zur Verfügung gestellt. Darin werden Hinweise zur Erkrankungswelle in Mexiko gegeben und die Passagiere werden aufgefordert sich sofort zu einem Arzt zu begeben, wenn sie innerhalb von 8 Tagen eine fieberhafte Erkrankung der Atemwege entwickeln. Passagiere, die während des Fluges an grippeähnlichen Symptomen erkranken, werden den zuständigen Gesundheitsämtern gemeldet und vorsorglich untersucht. Die Adressen der anderen Passagiere werden erfasst, damit im Erkrankungsfall ein rasches Handeln möglich ist.

Die rheinland-pfälzischen Behörden stehen im engen Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Robert-Koch-Institut. Die rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter sind vorbereitet. Sobald neue Nachrichten auf ministerieller Ebene eingehen, werden sie über die Landesbehörden weitergeleitet. Heute Nachmittag hatte das Gesundheitsministerium alle beteiligten Ministerien eingeladen, um über den aktuellen Stand zu informieren.

SPD lädt zu Vortrag ein – Patientenverfügung und Betreuung

Die Gesellschaft wird älter. Es ist ein großer Fortschritt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung stetig wächst und ältere Menschen ihren Ruhestand oft in bester Vitalität genießen können.

Doch was ist, wenn es anders kommt und man wegen einer schweren Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr selbst entscheiden kann, wie es weiter geht, zum Beispiel welche Behandlung erfolgen soll? Mit der Patientenverfügung besteht die Möglichkeit, vorsorgliche Regelungen selbstbestimmt zu treffen. Die Alzeyer SPD lädt zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema „Patientenverfügung und Betreuungsrecht“ ein am Mittwoch, dem 06. Mai, um 19.00 Uhr in Dautenheim, Gaststätte „Zur Erholung“. Rechtsanwalt Wolfram Schäfer hält den Vortrag und steht für Fragen zur Verfügung.

50 Tage vor der Kommunalwahl – Raab: Der Countdown läuft

50 Tage vor der Kommunal- und Europawahl am 7. Juni 2009 schaltet die rheinland-pfälzische SPD www.HeimatMitZukunft.de frei, das gab Heike Raab, SPD Generalsekretärin am Freitag in Mainz bekannt. Der Benutzer erfährt 100 gute Gründe, die SPD zu wählen. Außerdem werden neue und junge Kandidatinnen und Kandidaten für kommunale Gremien vorgestellt.

„Das Besondere an unserer Homepage ist ein Interaktiver Wahlzettel. Ganz praktisch kann ein fiktiver kommunaler Rat gewählt werden. Sofort wird sichtbar wie kumulieren und panaschieren geht und welche Wirkung es hat, erläuterte Raab. „Damit zeigen wir, dass das auf den ersten Blick kompliziert erscheinende Wahlsystem einfach wird, sobald man sich damit beschäftigt. Hoffentlich motivieren wir dadurch viele Frauen und Männer, ihr Wahlrecht zu nutzen. Denn eines ist klar: Jede Stimme zählt und jede Stimme ist wichtig.“

HeimatMitZukunft.de ist ein spezielles Angebot vor der Wahl am 7. Juni, das unsere bisherigen Angebote ergänzt. „Der SPD Landesverband Rheinland-Pfalz hat früh auf Online-Kommunikation und das Web2.0 gesetzt“, machte Raab deutlich. „Mit unserem Liveticker von wichtigen Ereignissen wie Parteitagen haben wir bereits vor Jahren Maßstäbe gesetzt, die sich landes- und bundesweit sehen lassen können.“

MdL Sippel schreibt ans Land – Fußgängerüberweg angemahnt

Seit einigen Jahren versucht die Ortsgemeinde Ober-Flörsheim, einen Fußgängerüberweg auf der B 271 (Alzeyer Straße) am Ortseingang aus Richtung Flomborn zur Verbindung des Neubaugebietes Wasserriss/Blücherring mit der Turnhallenstraße zu erreichen. In der Vergangenheit haben mehrere Verkehrszählungen des Landesbetriebs Mobilität (LBM) stattgefunden, die allerdings keine ausreichende Frequentierung feststellten, so dass die Verbandsgemeinde Alzey-Land als zuständige Verkehrsbehörde bisher nicht in der Lage war, eine entsprechende Anordnung zu treffen.

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel hat in einem Schreiben an den LBM nochmals auf die Situation hingewiesen und um eine erneute Prüfung gebeten, nachdem er sich auf Einladung von Ortsbürgermeister Adolf Gaardt vor Ort informierte.

Sippel verweist darauf, dass das Neubaugebiet in den letzten Jahren durch weitere Bautätigkeit gewachsen und die Zahl der Kinder entsprechend gestiegen ist. „Die Straße ist täglich von vielen Kindern zu überqueren, die den Kindergarten in der Turnhallenstraße besuchen, sich auf den Schulweg zur Bushaltestelle begeben oder die ins Dorf gelangen möchten. Ein Fußgängerüberweg oder zumindest eine Querungshilfe würde die Verkehrssicherheit erheblich verbessern“, schreibt Sippel. In den nächsten Jahren sei mit weiterem Zuzug und höheren Kinderzahlen im Kindergarten zu rechnen. Mehrere Unterschriftenaktionen belegten den Bedarf und das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Der Dienststellenleiter des LBM, Bernhard Knoop, hat dem Abgeordneten mittlerweile zugesagt, die Angelegenheit nochmals gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung Alzey-Land zu prüfen. Es sei ein gemeinsamer Ortstermin vorgesehen, um mögliche Lösungen zur Verbesserung der Situation zu suchen. Sippel appelliert an die beteiligten Behörden, möglichst zeitnah eine kinder- und bürgerfreundliche Maßnahme zur Vermeidung einer Gefahrenstelle zu realisieren.

Treffen der SPD-Arbeitsgemeinschaft „60 Plus“ – Saubere Stadt im Blickfeld

Zu einem Gespräch zum Thema „Ordnung und Sauberkeit in unserer Stadt“ lud die Arbeitsgemeinschaft „60 Plus“ des SPD-Ortsvereins Alzey ein. Vorsitzender Erwin Bernhardt freute sich darüber, dass der SPD-Bürgertreff bis auf den letzten Platz besetzt war. Dies zeige das hohe Interesse am Thema. Als Referentin konnte Anke Rebholz, die Leiterin des städtischen Ordnungsamtes gewonnen werden.

Sie berichtete von den vielfältigen Aufgaben, die seitens der Stadtverwaltung wahrgenommen werden. Trotz aller Bemühungen, mit dem knappen Personal für Ordnung und Sauberkeit in der Stadt zu sorgen, gehe es nicht ohne die Einsicht der Menschen, einen Beitrag dafür zu leisten. In der lebhaften Diskussion wurde beispielsweise beklagt, dass viele Raucher ihre Zigarettenkippen achtlos oder bewusst auf die Straße werfen. In vielen Bereichen sei weggeworfener Verpackungsmüll oder sonstiger Unrat zu finden. Es wurde angeregt, mit mehr Personal dafür zu sorgen, dass Ordnungshüter verstärkt in der Stadt unterwegs sein könnten, um die Umweltsünder zu ertappen und nach der bestehenden Gefahrenabwehrverordnung zu ahnden.

Bei der Straßenreinigung wurde der wiederholte Ausfall der Kehrmaschine beklagt. Aufgrund der hohen Kosten meinten die Gesprächsteilnehmer, man solle darüber nachzudenken, die Straßenreinigung im Innenstadtbereich wieder den Grundstückseigentümern zu überlassen. Dort, wo die Kehrpflicht besteht, sollte die Überwachung der Straßenreinigung konsequenter erfolgen. Der Großteil der Bürger sorge mit für eine saubere Stadt. Deshalb könne es nicht sein, dass andere, die ihre Pflicht nicht ernst nehmen, ungeschoren davon kämen.

Weiteres Gesprächsthema war das in manchen Straßen festzustellende undisziplinierte Parken. Als Beispiele wurden die Rotentalerstraße und Kreuznacher Straße genannt. Das Ordnungsamt wurde darum gebeten, die Kontrollen auszudehnen. Abschließend wies Erwin Bernhardt darauf hin, dass man mit Recht stolz auf die Entwicklung der Stadt Alzey sein könne. Deshalb sei es so wichtig, dass jeder mitmache, die Ordnung und Sauberkeit zu verbessern.