MdL Sippel im Dialog mit Jugendlichen – „Generation Chancenlos?“

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) hat eine Veranstaltungsreihe „Mit Jugend im Dialog“ ins Leben gerufen. Im Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen möchte der Landespolitiker deren Anliegen und Ideen erfahren und gemeinsam besprechen. Unterstützt wird er dabei von dem „Jungen Team“, das sich für die Wahlkreisarbeit gebildet hat.

Am Dienstag, dem 14. Dezember, lädt Heiko Sippel um 19.00 Uhr in sein Wahlkreisbüro in Alzey, Hospitalstraße 7 (1. Obergeschoss) ein. Thema des Abends: „Generation Chancenlos? – Jung, dynamisch, erfolglos?“

 

Es geht dabei um die Erfahrungen und Erwartungen junger Menschen in der Arbeitswelt. Junge Menschen sind heute überproportional in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt oder hangeln sich durch Praktikantenstellen.

 

Neben MdL Sippel stehen Simon Haas (Gewerkschafts-Jugendvertreter) und Sebastian Becker (Jusos Alzey-Worms) als Gesprächspartner zur Verfügung.

 

 

Im Gespräch mit dem Betriebsrat – MdB Hagemann wendet sich an METRO

Alzey, 22. November 2010 Bundestagsabgeordneter Klaus Hagemann (SPD) hat sich an Vorstand und Aufsichtsrat der METRO AG gewandt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des real,-Berichts- und Rechnungswesens in Alzey zu unterstützen. Im Gespräch mit dem Betriebsrat sicherte der Bundestagsabgeordnete zu, wie in der Vergangenheit schon häufiger geschehen, mit den Beschäftigten um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu kämpfen.

Die 181 Mitarbeiter müssen weiterhin um ihre Arbeitsplätze bangen, die den Sparmaßnahmen der METRO AG, zu der real,- gehört, zum Opfer fallen könnten. Nach wie vor ist offen, ob die Arbeitsplätze von Alzey nach Indien oder Polen verlagert werden. „In der Volkerstadt arbeiten überdurchschnittlich viele ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei real,-, die es schwer haben würden, einen neuen Arbeitsplatz zu finden“, befürchtet Betriebsratsvorsitzende Barbara Schulze. Hagemann hat sich zwischenzeitlich an den Vorstandsvorsitzenden sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden der METRO AG gewandt und bittet Vorstand und Aufsichtsrat, auch zukünftig der sozialen Verantwortung gegenüber ihren langjährigen Mitarbeitern in Alzey gerecht zu werden. „Die Mitarbeiter haben mir vielfach versichert, dass sie gerne und motiviert für das Unternehmen arbeiten und das oftmals schon seit Jahrzehnten“, fasste der Bundestagsabgeordnete das Gespräch mit dem Betriebsrat zusammen.

Hagemann weist darauf hin, dass in der Vergangenheit viele Verlagerungen von Arbeitsplätzen aus Deutschland ins Ausland nicht geglückt sind. Es gibt inzwischen in der deutschen Wirtschaft einen Trend wieder Arbeitsplätze nach Deutschland zurück zu verlegen, um die Qualität zu steigern. „Die Pläne der METRO AG verwundern mich auch, da die meisten Kunden der Produkte von real,- oder METRO in Deutschland wohnen. Daher sollte es im Sinne der METRO AG sein, wenn Kaufkraft im Land verbleibt“.
Carina Schwarz


MdB Hagemann (Mitte) sicherte den real,- Betriebsräten Markus Wilhelm, Isabell Reimann, Barbara Schulze und Rita Weidmann (v.l.n.r.) seine Unterstützung zu

 

MdL Sippel gegen Schließung der Bereitschaftspraxis – Unverzichtbare Einrichtung erhalten

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) wendet sich gegen die Schließung der Ärztlichen Bereitschaftspraxis in Wörrstadt. In einem Schreiben an die rheinland-pfälzische Sozialmisterin Malu Dreyer bittet der Abgeordnete die Landesregierung um Unterstützung. „Die Absicht der Kassenärztlichen Vereinigung, die Bereitschaftspraxis in Wörrstadt zu schließen, stößt auf große Unverständnis, zumal rund um Wörrstadt ein großes Gebiet versorgt wird, das einwohnermäßig stark zugenommen hat und weiter wächst“, macht Sippel deutlich. Gerade die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch nicht motorisierte Bevölkerungskreise seien von der Schließungsabsicht stark betroffen.

„In Anbetracht einer älter werden Gesellschaft sind die Pläne nicht hinnehmbar“, stellt Sippel fest. Das weitere Standorte wie beispielsweise in Sprendlingen und Nieder-Olm in Frage gestellt würden, lasse befürchten, dass hier eine gute wohnortnahe Struktur im ländlichen Raum aufgegeben werde. Die Praxen erfüllen einen wichtigen Versorgungsauftrag, der nicht nur unter Rentabilitätsgesichtspunkten gesehen werden dürfe. Einsparungen gingen zu Lasten der Patientinnen und Patienten, die längere Wege und höhere Kosten in Kauf nehmen müssten. „Ich appelliere an die Kassenärztliche Vereinigung, die Bereitschaftspraxis in Wörrstadt über 2011 hinaus aufrecht zu erhalten und kranken Menschen außerhalb üblicher Sprechstunden sowie an Wochenenden und Feiertagen lange Wege zu ersparen.

MdL Sippel sieht große Chancen – Alzey wird „Soziale Stadt“

Die Stadt Alzey wird in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Diese Mitteilung erhielt der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD), der sich zuvor für eine Aufnahme eingesetzt hatte, vom rheinland-pfälzischen Innenminister. Das vom Bund und den Ländern 1999 aufgelegte Städtebauförderungsprogramm zielt darauf ab, Gebiete mit einem besonderen Entwicklungsbedarf, in denen soziale Missstände mit wirtschaftlichen und städtebaulichen Problemen zusammentreffen, zu stabilisieren und aufzuwerten.

Sippel verweist auf die Strategie der Stadt Alzey, gegen Vandalismus und Ruhestörungen zwar mit verschärften Kontrollen und Auflagen vorzugehen, aber auch verbesserte Freizeitangebote und Integrationsmaßnahmen für Jugendliche zu fördern. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte daher neben der Forderung eines Alkoholverbotes in Grünanlagen auch den Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ vorgeschlagen. Diesem Antrag habe sich der Stadtrat angeschlossen. Vorausgegangen war eine Informationsveranstaltung mit dem damaligen Staatssekretär im Bundesbauministerium, der auf Einladung von MdB Klaus Hagemann nach Alzey gekommen war.

„Für Alzey bietet die Aufnahme in das Förderprogramm beste Chancen, die vorgesehene Neugestaltung des Freizeitgeländes auf dem Robinson-Spielplatz am Herdry mit Fördergeldnern anzupacken, um damit zeitgemäße Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen“, so Sippel, der außerdem die bauliche Verbesserung der Obdachlosenunterkunft als Ziel nennt. Zunächst komme es nun darauf an, die einzelnen Maßnahmen im Sinne eines Gesamtkonzeptes zu beschreiben und zeitlich aufeinander abzustimmen.

Sehr erfreulich sei es, dass die Stadt Alzey trotz erheblicher Mittelkürzungen beim Bundesanteil zum Zuge gekommen sei. „Der gut vorbereitete Antrag mit einem klaren Projektkatalog und einer breiten politischen Unterstützung im Stadtrat hat die Landesregierung überzeugt“, erklärt Sippel. Er hoffe, dass der Bund einen Spielraum lasse, um neben baulichen Investitionen auch die Förderung von aufsuchender Jugendarbeit zu ermöglichen. „Jemand, der die Projekte betreut und als Ansprechpartner zu den Jugendlichen geht, wäre absolut wichtig.“

4.000 Euro vom Land für ASH – Förderung der Jugendsozialarbeit

Im Rahmen einer Projektförderung erhält die Arbeitslosenselbsthilfe Alzey-Worms e.V. eine Landeszuwendung von 4.000 Euro. Damit soll auch weiterhin die Arbeit des Vereins mit den Bewohnern des Alzeyer Nibelungenviertels, insbesondere jungen Aussiedlern, unterstützt werden, erklärt der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) in einer Pressemitteilung.

 

Seit 2007 unterhält der Verein den Stadtteiltreff Hagenstraße als Sozialberatungsstelle, Informations- und Selbsthilfezentrum. Er bemüht sich um die Integration unterschiedlicher Migranten und versucht, Konflikte zwischen den Ethnien vorzubeugen und bei Bedarf auch vermittelnd einzugreifen. Weiterhin leistet die Arbeitslosenselbsthilfe soziale Arbeit mit Aussiedlerfamilien und Migranten, indem er Begleitung zu Behörden und Beratungsstellen anbietet, Selbsthilfe- und Kulturgruppen inszeniert oder auch Möglichkeiten für ehrenamtliche Betätigung schafft. Weiterhin finden die offenen Angebote für Kinder und Jugendliche an Nachmittagen und während der Schulferien regen Zuspruch.

„Gerade dieser Stadtteil hat eine hohe Migrantendichte und auch der Anteil der Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslosen ist erheblich höher als in der übrigen Stadt. Und doch identifizieren sich die Bewohner sehr stark mit ihrem Stadtteil, was sich für unsere Arbeit positiv auswirkt“, sagt Klaus Becker, 1. Vorsitzender des Vereins. Der Verein könnte noch viel mehr bewirken, doch die Gelder vom Bund sind Ende August 2009 gestrichen worden. Und so bestreitet der Verein die Arbeit nur noch mit zwei Halbtagskräften; der Rest setzt sich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen. „Der Stadtteiltreff in Alzey leistet eine hervorragende Arbeit zur Integration und zum gegenseitigen Verständnis von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Außerdem zeigen die vielfältigen sozialen Beratungsangebote und die Hilfe zur Selbsthilfe sehr positive Wirkung. Deshalb ist die Landesförderung gut investiert“, so Heiko Sippel.