Alzeyer SPD lädt ein – Hering kommt zum Neujahrstreffen

Die Alzeyer SPD lädt zum traditionellen Neujahrstreffen am Samstag, dem 07. Januar, um 16.30 Uhr in den Räumen des Bildungswerks des Handwerks (ehem. Güterhalle) in der Bahnhofstraße 38 ein. Nach einem Sektempfang und der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Heiko Sippel wird der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, einen politischen Ausblick auf 2012 geben. Außerdem wird Landrat Ernst Walter Görisch ein Grußwort sprechen. Die Bevölkerung ist zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen.

Arbeitslosenquote mit nur vier Prozent auf Tiefststand – Jobmotor im Kreis brummt

Die Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Heiko Sippel (SPD) freuen sich über einen Tiefststand bei der Arbeitslosenquote im Kreis Alzey-Worms, die im Dezember auf die 4 Prozentmarke gefallen ist. „Damit nimmt der Landkreis Alzey-Worms die beste Entwicklung in Rheinhessen und einen Spitzenplatz der tiefsten Arbeitslosenquoten in ganz Rheinland-Pfalz ein“, stellen die beiden Abgeordneten, die auch dem Kreistag Alzey-Worms angehören, fest.

 

„Es zeigt sich einmal mehr, dass sich die mittelständische Wirtschaftsstruktur und die guten Rahmenbedingungen im Landkreis positiv auswirken“, stellt Heiko Sippel fest, „die regionale Wirtschaft hat die Krise nicht nur gut überwunden, sondern geht gestärkt aus ihr hervor“. Auch in den Krisenzeiten hätten die Unternehmen ihren Personalstamm gehalten und die Fachkräfte gesichert. „Das zahlt sich jetzt bei gefüllten Auftragsbüchern aus und gibt noch mehr Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit.“ In dem von Focus Money veröffentlichten Ranking nimmt der Kreis Alzey-Worms den hervorragenden Platz 2 in Rheinland-Pfalz ein. „Das ist das Ergebnis einer tollen Gemeinschaftsleitung“, bemerkt Sippel.

 

Für die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp trägt auch das gute Bildungsniveau im Kreis zum Beschäftigungsaufbau bei. „Unsere Schullandschaft und auch die berufliche Bildung sind hervorragend aufgestellt“, unterstreicht die Monsheimerin. „Nicht zuletzt tragen auch die Qualifizierungsmaßnahmen der verschiedenen Bildungsträger dazu bei, dass auch Menschen ohne Job wieder gute Chancen auf eine reguläre Arbeit erhalten.“

 

Mit 3.039 Betrieben, darunter etwa 85 Prozent Kleinbetriebe mit ein bis neun Personen, habe der Landkreis seine Wirtschaftskraft ausgebaut. 13,8 Prozent weniger Langzeitarbeitslose gibt es hier im Vergleich zum Vorjahr, insgesamt sei die Beschäftigungsentwicklung mit 26.824 Erwerbstätigen auf dem Höchststand. Das sei zwar kein großer Anstieg im Vergleich zu 2010 (26.292), doch die kontinuierlich anwachsende Entwicklung über die vergangenen Jahre hinweg zeige deutlich, dass der positive Trend ungebrochen sei, so die beiden Parlamentarier. Gegenüber 2005 beträgt der Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen fast 4.000.

 

Handlungsbedarf sehen die SPD-Politiker in der Sicherung des Fachkräftepotentials für die Zukunft. „In einigen Branchen werden schon heute die Personalengpässe greifbar.“ Außerdem müsse dafür gesorgt werden, dass Menschen von ihrer Arbeit auch ordentlich leben könnten. „Auch in unserer Region gibt es Menschen, die vollschichtig arbeiten und am Ende des Monats auf Sozialhilfe angewiesen sind. Deshalb brauchen wir in Deutschland faire Tarifverträge und einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn.“

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Bild: © Gina Sanders / Fotolia

MdL Heiko Sippel organisiert Bürgerfahrt – Landespolitik hautnah erlebt

In regelmäßigen Abständen lädt der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu einem Besuch in den Landtag ein, um einen Eindruck von der Arbeit des Landesparlaments zu vermitteln und im Gespräch über Themen des Landespolitik zu informieren. An der für dieses Jahr letzten Bürgerfahrt nahmen eine Gruppe der Alzeyer Landfrauen, Mitglieder des Jugendparlaments Flonheim, der Jusos Alzey-Worms sowie interessierte Einzelpersonen teil.

Von der Besuchertribüne aus verfolgten die Gäste eine Mündliche Fragestunde des Landtages, bei der die Abgeordneten Fragen an die Regierung stellen können. „Das war sehr interessant und informativ“, befand eine Teilnehmerin. Es ging um Ärztehonorare, um Steuerausfälle für das Land und die Kommunen durch die geplante Steuerreform der Bundesregierung sowie um die Situation von Minijobbern in Rheinland-Pfalz.

 

Im Wappensaal des Landtages, in dem üblicherweise die Ausschüsse tagen, wurde ein Film über die Entstehung des Landes Rheinland-Pfalz und über die Arbeitsweise des Landtages gezeigt. Heiko Sippel erläuterte die Aufgaben eines Abgeordneten und ging auf viele Fragen ein, die zum Bespiel seinen Tagesablauf, die Aufgaben der Ausschüsse, das Abstimmungsverhalten oder die Erfahrungen mit der rot-grünen Koalition betrafen.

 

Besonders freute sich Sippel über das rege Interesse der Jungpolitiker des Flonheimer Jugendparlaments, die in Begleitung von Ortsbürgermeisterin Ute Beiser-Hübner nach Mainz gekommen waren. „Vielleicht seid ihr die Landespolitiker von morgen, auf die es in Zukunft ankommt“, motivierte der Abgeordnete am Thema Politik dran zu bleiben. Nach einem gemeinsamen Essen im Landtagsrestaurant und der Besichtigung des Abgeordnetenhauses mit dem Büro von Heiko Sippel und dem SPD-Fraktionssaal ging es anschließend auf den Lerchenberg zur Besichtigung des ZDF-Sendezentrums.

 

Jugendgerechte Form des Wahlkampf – Jusos gründen „Junges Team“

Die Jusos im Kreis Alzey-Worms trafen sich zur gemeinsamen Sitzung mit den örtlichen Vertretern des Juso-Verbandes Stadt Alzey/VG Alzey-Land, um über die anstehenden Wahlen des Landrats und die VG-Bürgermeisterwahl in Alzey-Land zu beraten. Im Mittelpunkt stand die Koordinierung von Vorhaben für eine moderne, jugendgerechte Form des Wahlkampfs zur Unterstützung von Barbara Hübner (VG-Bürgermeisterwahl) und Ernst Walter Görisch (Landrat).

 

Mit der Gründung eines „Jungen Teams 2012“ sollen junge Menschen auch ohne Parteibuch die Möglichkeit haben, sich für die Wahlen einzusetzen. Wichtig ist es den jungen Politikern dabei, möglichst viele Jungwähler für einen Urnengang zu bewegen. Zum Koordinator des Teams wurde Jan Rose (Alzey) gewählt.

 

„Natürlich wollen wir als Vertreter der jungen Generation in der SPD vor allem junge Menschen mit unseren Veranstaltungen ansprechen“, bemerkt Rose, „das gelingt uns jedoch nicht mit den althergebrachten Methoden – deshalb beziehen wir moderne Veranstaltungsformate wie BarCamps, Fishbowls oder Open-Space-Abende in unsere Planungen ein.“ Auch möchte man sich im Rahmen von Diskussionsabenden um politische Themen, wie zum Beispiel „die Teilhabe junger Menschen an politischen Entscheidungen“, kümmern. Außerdem werde sich der SPD-Nachwuchs verstärkt kommunalen Anliegen annehmen.

 

Hering: Bedenken der Fluglotsen ernst nehmen – Schutzbedürfnisse ernst nehmen

Hendrik Hering, Vorsitzender der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, fordert die Betreiber des Frankfurter Flughafens auf, die Bedenken der Fluglotsen gegen eine Erhöhung der Zahl der Flugbewegungen pro Stunde ernst zu nehmen: „Die wirtschaftlichen Interessen eines großen Unternehmens wie der Fraport dürfen nicht über den Schutzbedürfnissen der betroffenen Bevölkerung vor Lärm, aber auch nicht über Sicherheitsinteressen stehen. Wir fordern daher die Betreibergesellschaft auf, die Einwände der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) in den weiteren Planungen zu berücksichtigen.“

„Es können und müssen Wege gefunden werden, durch beispielsweise entsprechende An- und Abflugverfahren, die Belastungen für die Bevölkerung zurückzufahren und somit der Region wieder mehr Lebensqualität zurück zu geben.

Es kann nicht im Sinne der Flughafenbetreiber sein, die Mitarbeiter des Lotsenbetriebs noch weiter zu belasten, nachdem kürzlich bereits die Zahl der stündlichen Flugbewegungen von 82 auf 90 angehoben wurde. Eine Zielgröße von 126 Flugbewegungen pro Stunde (für das Jahr 2020) wird mit nachvollziehbaren Argumenten von Seiten der Lotsen als nicht realisierbar dargestellt. Um den Lärmschutzauflagen und dem vorläufigen Nachtflugverbot Rechnung zu tragen, sind Flugbewegungen in dieser Größenordnung nicht möglich.“

 

Hering: „Mit der Einhaltung eines strikten Nachtflugverbots, der Reduzierung von Flugbewegungen im Interesse des Lärmschutzes sowie der Sicherheit, und dem Ausweichflughafen Frankfurt/Hahn kann ein Gesamtkonzept vorgelegt werden, das auf hohe Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen wird und auch den wirtschaftlichen Interessen der Region Rhein/Main entspricht.“

 

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz wird am kommenden Montag an den Montagsdemonstrationen im Terminal des Flughafens teilnehmen.