Geschwindigkeitsanzeigen außer Betrieb

Neue Anzeigen lassen auf sich warten

Im Haushaltsplan der Stadt Alzey für das laufende Jahr 2020 sind 15.000 Euro für die Beschaffung von sechs Geschwindigkeitsanzeigen eingestellt. Geplant war, jedem Stadtteil eine eigene Anzeige zur Verfügung zu stellen und zwei Anlagen als Ersatz für alte Anlagen im Stadtgebiet einzusetzen.
„Leider sind die neuen Geschwindigkeitsanzeigen bisher jedoch noch nicht installiert
worden und die alten Anlagen zugleich nicht mehr in Betrieb. Aus diesem Grund haben wir nunmehr angefragt, wann mit einer Installation der neuen Geschwindigkeitsanzeigen gerechnet werden kann“, erläutert SPD-Fraktionsvorsitzende Stephanie Jung.
Welch positive Wirkung die Anzeigen haben zeigen die beiden in der Karl-Heinz-Kipp-Straße installierten Geschwindkeitsanzeigen.
Zugleich beantragen die Sozialdemokraten die beiden für die Stadt Alzey vorgesehenen Anzeigetafeln, unmittelbar nach erfolgter Lieferung, in der Hospitalstraße und in der Dr.-Georg-Durst-Straße zu montieren, da es aus diesen Straßen aktuell vermehrt Beschwerden geben würde.
„Sofern aktuell noch funktionstüchtige Geschwindigkeitsanzeigen vorhanden sein sollten, bitten wir die Verwaltung darum diese zeitnah in den beiden genannten
Straßen zu montieren“, so Jung.
Die Anfrage soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste am 29.09.2020 beantwortet werden.

Bürgersprechstunde

Die Stadtratsfraktion der Alzeyer SPD lädt zur regelmäßigen Bürgersprechstunde ein. Am Donnerstag, 10.09.2020, steht Stadtratsmitglied Steffen Jung in der Zeit von 19 bis 20 Uhr für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Aufgrund der derzeitigen Situation wird die Sprechstunde nicht wie gewohnt im SPD-Bürgertreff, sondern telefonisch (Tel.-Nr. 06731/55577) stattfinden.

Fragen und Anliegen können zudem auch per E-Mail an fraktion@spd-alzey.de übermittelt werden.

Geschwindigkeitskontrollen ausweiten

Tempolimits müssen konsequenter kontrolliert werden

Die SPD-Fraktion hat in einem Antrag an den Bürgermeister die Aufnahme weiterer Standorte für die in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Wörrstadt durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen und gleichzeitig auch die Veränderung der mittlerweile bekannten Messstellen im Stadtgebiet beantragt.

„Mittlerweile sind die meisten Messstellen dem Großteil der Verkehrsteilnehmer aber gut bekannt. Dies ist an echten Gefahrenstellen wie Kindergärten oder Spielplätzen sicherlich unkritisch und hat dort auch den gewünschten Effekt.  

In anderen Straßenzügen wie beispielsweise der Kaiserstraße, der Weinheimer Landstraße und der Dautenheimer Landstraße, oder auch dem Theodor-Heuss-Ring und auch in weiteren Straßen sind aus unserer Sicht jedoch durchaus auch andere Messstellen vorstellbar“ heißt es im Antrag.

„Wir wurden wir in unseren letzten Bürgergesprächen und Vor-Ort-Terminen über mehrere Straßenzüge informiert, in denen es immer wieder zu Geschwindigkeits-überschreitungen und teilweise gar zu „Autorennen“ kommt“ erläutert Ortsvereinsvorsitzender Steffen Jung den Vorstoß der Alzeyer SPD, aus deren Sicht der Schwerpunkt der Kontrollen in den nächsten Wochen auf folgende Straßen gelegt werden sollte: Dr.-Georg-Durst-Straße (insbesondere zu späterer Stunde und auch Freitag- bzw. Samstagabend), die verkehrsberuhigten Bereiche in der Antoniterstraße und in der Augustinerstraße, die Ostdeutsche Straße, die Hospitalstraße, die Weidasserstraße und die Brunnenstraße in Dautenheim, die Sonnenbergstraße in Heimersheim (Höhe Kindergarten) und die Hauptstraße in Weinheim (stadteinwärts von Alzey).

„Wir haben die Stadtverwaltung gebeten, die Punkte kurzfristig mit der zuständigen Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt zu klären und anschließend im Stadtrat darüber zu berichten, welche Maßnahmen umgesetzt werden können bzw. wie die Verwaltung mit unseren Anregungen umgehen wird“, so Jung.

Mit MdL Heiner Illing in Heimersheim

MdL Heiner Illing (rechts) mit Ortsvorsteher Olaf Wilhelm (hinten), Ortsvereinsvorsitzendem Steffen Jung, Fraktionsvorsitzender Stephanie Jung und der stv. Ortsvorsteherin Annemarie Adam (v.l.). Foto: Daniel Weber

Heimersheim: Entwicklung geht voran
30km/h in Ortsdurchfahrt wünschenswert

Am Donnerstagabend war der Landtagsabgeordnete Heiner Illing zu Besuch in unserem Stadtteil Heimersheim. Hier traf er sich mit Ortsvorsteher Olaf Wilhelm, dessen Stellvertretern Annemarie Adam und Daniel Weber, der SPD-Fraktionsvorsitzenden Stephanie Jung und dem Ortsvereinsvorsitzenden Steffen Jung.
Bei einer gemeinsamen Begehung durch den Ort machten sich die Verantwortlichen ein Bild von der angespannten Verkehrssituation durch parkende und zügig fahrende Fahrzeuge. Olaf Wilhelm zeigte den Besuchern den neu gestalteten Mehrgenerationenpark samt neuem WC-Häuschen.
Insbesondere im Bereich vor Kindergarten und Spielplatz ist die Ausweisung eines 30km/h Tempolimits aus Sicht aller Anwesenden zur Erhöhung der Sicherheit dringend geboten. Aufgrund der insgesamt recht engen Ortsdurchfahrt sollte jedoch geprüft werden, ob die Reduzierung der Geschwindigkeit vom Kindergarten bis zum Spielplatz nicht sogar durchgängig, ggf. mit gleichzeitiger Ausweisung von Parkflächen, erfolgen sollte.
Beim anschließenden Austausch im Ratszimmer informierte der Ortsvorsteher über die aktuellen Projekte des Ortsbeirats sowie einige weitere Maßnahmen, die sich derzeit in der Planung befinden. So wünscht der Stadtteil sich schon länger die Ausweisung eines kleinen Baugebiets und der Baumbestand auf dem Friedhof, der teilweise leider stark beschädigte Bäume aufweist, müsste dringend einer Baumkontrolle unterzogen werden.
„Es ist toll, was hier vor Ort geleistet wird und wie sich der Stadtteil Heimersheim weiterentwickelt. Gerne werde ich die Bemühungen vor Ort als Landtagsabgeordneter auch weiterhin unterstützen und stehe dabei als Ansprechpartner und Kümmerer jederzeit gerne zur Verfügung“, verabschiedete sich MdL Heiner Illing nach dem zweistündigen Besuch.

„90 Minuten“ zu den Corona-Folgen

90 Minuten zu „Folgen der Corona-Krise“
Kreativität der Einzelnen begeistert / Hoffnung auf 2021

Am Dienstagabend fand auf Einladung des SPD-Ortsvereins Alzey eine Diskussionsrunde „90 Minuten“ zu den Folgen der Corona-Krise statt. Im Hof des Stadtweinguts beleuchteten Ortsvereinsvorsitzender Steffen Jung und Landtagsabgeordenter Heiner Illing gemeinsam mit weiteren Vorstands- und Fraktionsmitgliedern sowie Gästen aus unterschiedlichen Branchen die Folgen der Pandemie.
Schnell wurde deutlich, dass derzeit zweifelsfrei auch die Zeit der neuen, kreativen Konzepte ist. „Wie schnell Veranstalter neue Konzepte entwickeln, die Winzer Online-Weinproben ausgeweitet oder auch Kursangebote digital abgebildet wurden ist schon beeindruckend“ zeigte sich Heiner Illing begeistert.
Alle Anwesenden eint natürlich die Hoffnung auf die baldige Zulassung eines Impfstoffs und eines entsprechenden Medikaments. Gleichzeitig sind aber auch alle sehr froh darüber, dass derzeit wieder erste Schritte „zurück zur Normalität“ möglich sind. Diese Normalität wünscht man sich einerseits bundesweit, andererseits ist es an vielen Stellen aber auch hilfreich auf lokale Besonderheiten reagieren zu können. So wurde auch in dieser Diskussion wieder einmal deutlich wie schwer die Thematik insgesamt und der Umgang mit der Pandemie sind.
Ausdrücklich gelobt wurde die Möglichkeit, dass alle Gastronomen die Flächen der Außengastronomie kostenlos erweitern und für Veranstaltungen unentgeltlich plakatieren können und bei Veranstaltungen auf die Berechnung einer Gebühr für Ausschankgenehmigungen verzichtet wird. „Dies waren Vorschläge unserer SPD-Stadtratsfraktion und wir freuen uns, dass wir damit zumindest einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten konnten“ betonte Ortsvereinsvorsitzender Steffen Jung.
In der weiteren Diskussion wurde klar, dass die Krise auch als Chance für ein Umdenken genutzt werden sollte. Hierbei wurden sowohl die Produktion als auch Verfügbarkeit von Medikamenten und Schutzausrüstung im eigenen Land, die nach wie vor zu günstigen Versandkosten über Online-Bestellungen in großen Versandhäusern erworben werden können, aber auch das Angebot an preiswerten Weinen aus dem Ausland in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandel angesprochen.
„Vielen Dank für den Besuch heute und die rege Diskussionsteilnahme. Wir werden als Alzeyer SPD vor Ort auch in Zukunft versuchen entsprechend zu unterstützen und hoffen, dass wir alle gemeinsam – auch weiterhin – gut durch die Krise kommen“ verabschiedete Jung die Besucher nach 90 Minuten.

Wartbergturm: Beleuchtung defekt

Wartbergturm: Beleuchtung seit Wochen defekt
Alzeyer SPD bittet um Reparatur und zusätzliches Schild

im Rahmen einiger Bürgergespräche wurde die SPD-Fraktion in den vergangenen Tagen immer wieder auf die kaum noch wahrnehmbare, da nur noch minimal vorhandene, Beleuchtung des Wartbergturms angesprochen. „Offensichtlich ist die Beleuchtung hier bereits seit einigen Wochen defekt und sollte deshalb nach Möglichkeit kurzfristig repariert werden, damit das Alzeyer Wahrzeichen auch wieder für jeden erkennbar ist“ erläutert Fraktionsvorsitzende Stephanie Jung.
Gleichzeitig erneuern die Sozialdemokraten ihre Bitte, an der Front des Turms ein Schild mit der Aufschrift „Eingang um die Ecke“ anzubringen. Ortsfremde Personen stehen hier des Öfteren vor dem Turm und gehen davon aus, dass dieser geschlossen ist. Hier soll ein Schild „Eingang um die Ecke“ für Abhilfe sorgen.

Verbesserungen für den Radverkehr in Alzey

Verbesserungen für den Radverkehr in Alzey
SPD bringt Vorschläge zur Prüfung ein

Die Alzeyer SPD hat zahlreiche Vorschläge zur kurzfristigen Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer in Alzey eingebracht.
„Vor einigen Wochen hatten wir seitens unseres SPD-Ortsvereins eine Diskussionsrunde zum Thema „Radverkehr in Alzey“ und haben uns anschließend sowohl innerhalb unserer Umwelt AG als auch in der Stadtratsfraktion intensiv mit der Thematik befasst“, erläutert Ortsvereinsvorsitzender Steffen Jung.
Im Rahmen der Veranstaltung sei immer wieder deutlich geworden, dass viele Missstände bestünden und die Voraussetzungen, um mehr Sicherheit im städtischen Radverkehr gewährleisten zu können, dringend verbessert werden müssten.
„Wir sind davon überzeugt, dass einige Verbesserungen kurzfristig umsetzbar sind. Dazu gehört zum Beispiel die Prüfung der Freigabe der Fußgängerzone für den Radverkehr außerhalb der Hauptnutzungszeiten, die Verbesserung einiger Beschilderungen, die Reparatur des Selztalradwegs oder auch das Freihalten der Radschutzstreifen“ so Jung.
Ebenso soll geprüft werden, ob in der Hospital- und Klosterstraße eine 30km/h-Beschränkung erfolgen kann. Hier gab es zuletzt auch immer wieder Beschwerden über „Poser“ und „Autorennen“, sowie andere gefährliche Situationen im Straßenverkehr.
Alle 13 Punkte des bei der Verwaltung eingereichten Prüfauftrags können nachfolgend eingesehen werden. Die SPD-Fraktion hat die Stadtverwaltung um Prüfung der einzelnen Punkte und anschließende Information in einer der nächsten Stadtratssitzungen gebeten.

Alle Punkte des Antrags finden Sie hier: Antrag Radverkehr

Spielplatztour mit vielen Impulsen

SPD-Spielplatztour bringt nicht nur viele Impulse sondern auch saubere Spielplätze

Die Spielplatztour der Alzeyer SPD führte diese am Samstag Nachmittag zu vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern, die zugleich auch einige neue Ideen und Verbesserungsvorschläge mitbrachten.
„Wir konnten für die jeweiligen Spielplätze einige Anregungen mitnehmen. Diese werden wir nun aufarbeiten und anschließend seitens über die Stadtratsfraktion in die städtische Ratsarbeit einbringen“, zog ein sichtlich zufriedener Ortsvereinsvorsitzender Steffen Jung am Ende der Tour Bilanz.
Einen Mehrwert hatte die Spielplatztour der SPD auf jeden Fall schon im Vorfeld: Sämtliche der besuchten Spielplätze wurden durch die Stadt Alzey bereits im Laufe der letzten Woche noch gereinigt. „Einfach klasse, die Woche war die Stadt vor Ort und hat endlich einmal wieder für Ordnung gesorgt. Alleine deshalb war eure heutige Tour schon etwas Wert“ brachte es ein Besucher des Spielplatzes „In den Benden“ auf den Punkt. Die Alzeyer SPD freut sich darüber, dass alleine die Ankündigung der Spielplatz-Tour schon zu Aktivitäten seitens der Stadt geführt hat und wird nun auch die Ideen und Anregungen des heutigen Tages für weitere Verbesserungen für die neue Spielplatzsaison einbringen.
Ein ausführlicher Bericht folgt…